Von den Anden nach Westermarkelsdorf

Zwei Lama-Hengste und eine Stute

Weit gereist sind unsere drei Lamas Vilo, Nismo und Isabelle, bevor sie ihren neuen Wohnsitz auf dem Inselhof Fehmarn angemeldet haben. Der Umzugstrip startete zwar nicht in den südamerikanischen Anden, sondern in Südtirol – aber auf jeden Fall haben die wolligen Vierbeiner schon einige Kilometer zurückgelegt. Jetzt haben die zwei Jungs und die Dame ihr Zuhause auf der Wiese zur Dorfseite gefunden und fühlen sich pudelwohl.
Und nein, unsere Neuzugänge sind keine Alpakas – auch wenn diese Verwandten des Lamas gerade ebenso beliebt sind. Unsere Lamahengste und die Stute werden genau wie Alpakas biologisch den Kamelen zugeordnet – obwohl sie gar keine Höcker haben. Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale ist die Größe. Lamas können eine Schulterhöhe von 120 Zentimetern erreichen, Alpakas werden in der Regel nur rund 90 Zentimeter groß. Also stellt euch am besten einmal neben unsere vier haarigen Mitbewohner und schaut, ob sie sehr viel kleiner sind als ihr. Aber eines ist ganz wichtig: Die Lamas mögen es gar nicht, wenn ihr sie am Kopf tätschelt. Aber am Hals dürft ihr sie gerne streicheln – dann werdet ihr sicher beste Freunde. Und noch ein Tipp: Seid einfühlsam! Vilo, Nismo und Isabelle sind etwas sensibel und längst nicht so frech wie unsere Ziegen oder Ponys. Anspucken werden sie euch übrigens nicht, denn das machen sie nur, um ihre Stellung in der Gruppe zu behaupten. Wenn ihr sie füttern wollte, pflückt am besten Gras. Lamas sind natürlich reine Pflanzenfresser und sehr karge Kost gewöhnt.
Wer die wolligen Neuweltkamele genauer kennen lernen will, hat die Chance eine Lamawanderung zu machen. Ihr spaziert mit unseren Lamas durch die Markeldorfer Huk und macht auch ein kleines Picknick. Sprecht uns einfach an, wenn ihr Lust auf eine Tour habt.